Meldungen

Neue Mitgliedsfakultäten

Auf der 67. Mitgliederversammlung wurden drei neue Mitgliedsfakultäten aufgenommen: die Fakultät für Betriebswirtschaft der Universität Hamburg, die Staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Erfurt und die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg. Der WISOFT hat damit 83 Mitglieder.

Neuer Vorstand gewählt

Der ehemalige Vorsitzende Prof. Dr. Wolf. Rauch scheidet nach langjähriger Vorstandstätigkeit zum Ende des Jahres 2019 aus dem Vorstand aus. Für ihn wurde Prof. Dr. Michael Habersam, Universität Innsbruckk, neu in den Vorstand gewählt. Die Mitgliederversammlung bestätigte außerdem die bisherigen Vorstandsmitglieder Prof. Dr. Susanne Homölle (Vorsitz), Prof. Dr. Joachim Eigler (1. stv. Vorsitzender) und Prof. Dr. Ivo Bischoff (2. stv. Vorsitzender) in ihren Ämtern. Die neue Amtsperiode umfasst zwei Jahre.

67. Mitgliederversammlung in Leipzig

Die 67. Mitgliederversammlung des WISOFT findet am 8. und 9. November 2018 an der Universität Leipzig statt.

 

Inhaltlich werden wir uns zunächst mit dem Thema „Doktorandenplattform“ befassen. Die Schaffung einer Plattform für Doktorandenkurse beschäftigt uns im WISOFT bereits seit einiger Zeit und wurde auch wiederholt auf den Mitgliederversammlungen diskutiert. Herr Prof. Dr. Frédéric Thiesse von der Universität Würzburg wird in Leipzig einen ersten Prototypen vorstellen.

 

Des Weiteren werden wir in einer Podiumsdiskussion das "Lebensbegleitende Lernen" aufgreifen, ein Thema, das immer wieder an die Universitäten bzw. Fakultäten herangetragen wird. Für das Podium konnten wir Frau Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium, Herrn Prof. Dr. Stefan Göbel von der Universität Rostock und den Geschäftsführer der Weiterbildung der Universität Graz, Herrn Mag. Stephan Witzel, gewinnen.

 

Herr Prof. Dr. Stefan Hornbostel von der Humboldt-Universität Berlin wird zum Themenblock "Promotionsbetreuung und -begutachtung" referieren. Hintergrund ist die von verschiedenen Seiten zu vernehmende Forderung, dass Betreuung und Begutachtung einer Promotion zu trennen seien.

 

Abschließend werden wir uns mit dem "CHE Ranking 2020" beschäftigen; denn bereits  im kommenden Jahr stehen die Erhebungen für das nächste Ranking der Wirtschaftswissenschaften an, das 2020 veröffentlicht wird. Frau Dr. Sonja Berghoff vom CHE wird über Neuerungen berichten und für Diskussionen zur Verfügung stehen. 

WISOFT begrüßt 80. Mitgliedsfakultät

Auf der Mitgliederversammlung am 9. und 10. November wurde die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Bielefeld als 80. Mitglied aufgenommen.

Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung in Kassel

Die diesjährige Mitgliederversammlung des WISOFT fand am 09. und 10. November am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Kassel statt. Die Versammlung setzte ihre Schwerpunkte in Themenfeldern im Bereich von Studium und Lehre. Nach der Eröffnung durch den Präsidenten der Universität Kassel, Professor Dr. Reiner Finkeldey, gestaltete Frau Dr. Annika Pape von der Hochschulrektorenkonferenz mit ihrem Bericht über den aktuellen Stand des Projektes nexus den Auftakt. Das Projekt nexus zielt unter anderem auf die Erarbeitung eines Fachqualifikationsrahmens für die Wirtschaftswissenschaften, der auf dem Hochschulqualifikationsrahmen basiert.

Das zurzeit breit diskutierte Thema „Programm- versus Systemakkreditierung“ wurde im Rahmen einer lebendigen Podiumsdiskussion aufgegriffen. Auf dem Podium saßen Prof. Dr. Jörg Schlüchtermann (Universität Bayreuth), Prof. Dr. Georg Krücken (INCHER, Universität Kassel) sowie Dr. Olaf Bartz vom Akkreditierungsrat. Alle drei hatten eine wichtige „Take-home-message“: Beide Akkreditierungsverfahren unterscheiden sich nicht grundlegend in der Höhe der internen administrativen Kosten. Allerdings entfallen nach der Systemakkreditierung die Kosten für die Akkreditierungsagenturen. Ein Übergang zur Systemakkreditierung birgt zudem die Gefahr, Konflikte zwischen Akkreditierungsagenturen und Fachbereichen in die Universitäten zu tragen.

Frau Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia (Universität Mainz) ergänzte den Themenschwerpunkt des Fakultätentags durch die Vorstellung der ersten Ergebnisse ihrer Studien zum Kompetenzerwerb von deutschsprachigen Studierenden in wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen. Diese zeigen, dass Studierende an deutschen und österreichischen Universitäten deutlich höhere fachliche Kompetenzen aufweisen als Studierende etwa in den USA oder Japan. Indes gibt es keinen Anlass, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Neue Herausforderungen erwachsen den Universitäten insbesondere aus der Tatsache, dass Studierende statt auf universitär bereitgestellte Materialien sehr stark auf fachlich nicht immer einschlägige Onlineinhalte zurückgreifen, um sich auf Prüfungen vorzubereiten.

66. Mitgliederversammlung in Kassel

Die 66. Mitgliederversammlung des WISOFT findet am 9. und 10. November an der Universität Kassel statt. Sie steht dieses Mal unter dem Oberthema „Aktuelle Herausforderungen in der Lehre“.

 

Den ersten inhaltlichen Tagesordnungspunkt bilden die neuesten Entwicklungen bzgl. des wirtschaftswissenschaftlichen Qualifikationsrahmens. Wie bereits im Mai-Newsletter berichtet, ist der WISOFT am „Runden Tisch Wirtschaftswissenschaften“ des Projektes „nexus – Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“ vertreten. Derzeit beschäftigt sich der „Runde Tisch“ mit dem Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse (HQR). Qualifikationsrahmen sollen zukünftig dazu dienen, Studiengänge weniger durch Inhalte, Zugangskriterien und Studienlängen zu bestimmen als vielmehr an Hand von Kompetenzen, die Absolventinnen und Absolventen während des Studiums erwerben sollen. Es findet also ein Wechsel von einer Input- zu einer Output-Optimierung statt. Bei der Mitgliederversammlung des WISOFT in Kassel werden diese aktuellen Überlegungen von den beiden Leiterinnen des Projektteams Wirtschaftswissenschaften im Projekt nexus, Dr. Annika Pape und Dr. Christina Preusker, vorgestellt.
 
Gegenstand des zweiten Themenblocks ist die Systemakkreditierung. Aufwändige Programmerstakkreditierungen sowie die regelmäßig wiederkehrenden Reakkreditierungen sind mit einem erheblichen finanziellen und personellen Aufwand sowohl für die Universitätsleitungen als auch für die Fakultäten verbunden. Dies stellt insbesondere für die Dekanate sowie für die Professorinnen und Professoren der kleineren und mittleren Fakultäten eine erhebliche Belastung dar. Zudem treten bei der großen Anzahl zu akkreditierender Studiengänge erhebliche Koordinationsprobleme innerhalb der Fakultäten, aber auch zwischen den Fakultäten auf, weil gerade wirtschaftswissenschaftliche Lehrveranstaltungen und Module häufig in andere Studiengänge eingebaut sind. Vor diesem Hintergrund stellen sich immer mehr Universitätsleitungen und Dekanate die Frage, ob nicht ein Wechsel auf eine Systemakkreditierung vorteilhafter wäre. Aufgrund der hohen Belastungen durch das Tagesgeschäft finden die meisten Dekanate, insbesondere diejenigen kleiner und mittlerer Fakultäten nicht die Zeit, sich die notwendige Informationsgrundlage zur Beantwortung der Frage „Wechsel zur Systemakkreditierung“ zu erarbeiten. Außerdem ist der Aufwand der Umstellung auf Systemakkreditierungen schwer abzuschätzen, und es fehlen Informationen über die Implikationen, die mit dem „Leben unter der Systemakkreditierung“ verbunden sind. Der WISOFT möchte einen Beitrag zum Aufbau dieser Informationsgrundlage leisten. Dies soll im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wechsel zur Systemakkreditierung“ geschehen. Als Diskutanten nehmen Dr. Olaf Bartz (Geschäftsführer und Vorstandsmitglied des Akkreditierungsrates) als Experte für Fragen der Systemakkreditierung, Prof. Dr. Georg Krücken (Direktor des International Centre of Higher Education Research - INCHER, Universität Kassel) als Wissenschaftler, der zum Thema Akkreditierungswesen im deutschsprachigen Raum forscht, und Prof. Dr. Jörg Schlüchtermann (Universität Bayreuth) als Vertreter einer wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, die den Übergang zur Systemakkreditierung bereits abgeschlossen hat, teil.
 
Schließlich wird sich die Mitgliederversammlung dem Problemfeld der Messung von „Kompetenzen in den Wirtschaftswissenschaften“ widmen. Unsere Referentin, Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat im Rahmen des BMBF-Projektes „Kompetenzmodelle und Instrumente der Kompetenzerfassung im Hochschulsektor – Validierungen und methodische Innovationen“ (KoKoHs) ein Messinstrument entwickelt und länderübergreifende Untersuchungen hinsichtlich der in den Wirtschaftswissenschaften erlangten Kompetenzen durchgeführt. 
Nähere Informationen zum Organisatorischen (Abendprogramm, Hotelliste, Anfahrtsskizze usw.) folgen im September. Die Tagesordnung findet sich in der unten angegebenen Datei.